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basische Ernährung Schwangerschaft

Der Begriff „Basisch“ ist vielen werdenden Müttern nicht bekannt. Obwohl es bei der Ernährung um Ausgewogenheit und den richtigen Mix geht , wissen Viele mit einer basischen Ernährung, nichts anzufangen. Vor allem in der Schwangerschaft jedoch ist eine basische Ernährung sehr anzuraten. Einerseits ist eine basische Ernährung die Grundlage für eine ausreichende Abdeckung von Vital- und Nährstoffen, andererseits reduzierst du damit den Säurespiegel in deinem Körper. Der sogenannte Säure - Basen Haushalt wird optimal reguliert, der elementar für deinen Stoffwechsel ist. In diesem Zusammenhang fällt oft der Begriff pH Wert. Der pH Wert ist im Volksmund wohl geläufiger und spiegelt genau dies wieder.

Was ist der pH Wert?

Auf einer Skala von 1 bis 14 wird dargestellt, wie basisch oder wie säurehaltig dein Organismus ist. Alles unter 7 ist sauer, alles über 7 ist basisch. Die 7 bedeutet neutral. Dein Körper wird in unterschiedliche pH Bereiche unterteilt, mit unterschiedlichen pH Werten. Zum Beispiel sollte dein Blut im basischen Bereich liegen, also bei ziemlich exakt 7,365 pH. Beim Darm sieht die Sache schon anders aus. Hier gilt ein pH Wert im sauren Bereich, also unter 7. In diesem Zusammenhang geht es um den Säure - Basen Haushalt. Dein Körper hält die Säuren und Basen im Gleichgewicht, genau so, wie er es mit der Körpertemperatur macht. Dein Gesundheitszustand ist maßgeblich davon betroffen und somit auch dein Wohlergehen in der Schwangerschaft. Eine Übersäuerung ist deshalb unbedingt zu vermeiden, was maßgeblich mit deiner Ernährung zu tun hat. Jedoch nicht nur deine Ernährung, sondern auch chemische Erzeugnisse wie Kosmetika und Pflegeprodukte, können zu einer Übersäuerung beitragen. Hier gilt es, wachsam zu sein. Die Säurebildung gilt es über die eigene Lebensweise zu unterbinden, nur wie geht das am Besten?

Nährstoffmangel durch überforderten Stoffwechsel

Bei unserer Ernährung spielt der Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Alles, was du zu dir nimmst, wird getrennt und sortiert. Die „guten“ Sachen werden behalten und weiterverarbeitet, die „schlechten“ werden gebündelt und ausgesondert. Der Stoffwechsel sorgt also dafür, dass dein Säure - Basen Haushalt im Gleichgewicht bleibt, wobei viel mehr basische Stoffe benötigt werden, als säurehaltige. Mit unserer Ernährung nehmen wir sowohl säurehaltige als auch basische Stoffe zu uns. Deshalb macht es Sinn zu wissen, welche Lebensmittel basisch sind und welche Säure bildend. Unsere heutige Ernährung besteht zum größten Teil aus Säure bildenden Nahrungsmitteln, die es dem Organismus schwer machen, den Säure - Basen Haushalt aufrecht zu halten.

Lebensmittel, die bei der Verdauung viel Säure produzieren, müssen vom Körper ausgesondert werden. Säuren müssen jedoch vorerst neutralisiert werden, bevor sie ausgeschieden werden können. Dies ist nur mit den Vitalstoffen Magnesium, Kalzium und Kalium möglich. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass eine säurehaltige Ernährungsweise in der Schwangerschaft viel Energie für den Körper bedeutet und den Verschleiß von wertvollen Mineral- und Vitalstoffen. Dein Körper muss auf deine Nährstoffreserven zurückgreifen, also auf deine Knochen und deine Zähne, auf deine Organen, wie zum Beispiel das Bindegewebe und die Blutgefäße. In der Schwangerschaft ist dieser Zustand bedenklich, da dein Nährstoffbedarf um ein Vielfaches höher ist als normal.

Übersäuerung in der Schwangerschaft

Wenn Säuren durch die Mineralien neutralisiert wurden, können sie durch die Ausscheidungsorgane aus dem Körper entfernt werden. Neutralisierte Säuren nennen sich auch Schlacke. Daher stammt übrigens auch der Begriff „Entschlacken“. Ausscheidungsorgane sind, Haut (zum Beispiel die Achselhöhle), Nieren, Darm, aber auch die Gebärmutter. Die Gebärmutter fällt jedoch in der Schwangerschaft weg, da die Entschlackung über die Menstruation geschieht. Mit einer säurehaltigen Ernährung, wie sie in unserer Zeit völlig normal geworden ist, ist der Körper nicht mehr in der Lage alle Schlacke zu entfernen.

Da in der Schwangerschaft ein wichtiges Ausscheidungsorgan für Schlacke wegfällt, hat es die werdende Mutter doppelt schwer eine Übersäuerung zu verhindern. Die Symptome bei einer Übersäuerung in der Schwangerschaft sehr häufig vor. Bluthochdruck zum Beispiel, der durch die Ablagerung der Schlacke in den Blutgefäßen, entsteht, ist die Folge von einer regelmäßigen Übersäuerung und eine Ungleichgewicht des Säure - Basen Haushalts. Die Ablagerung von Schlacken in allen Organen deines Körpers hat weit reichende Folgen, die nicht unterschätzt werden sollten. Dies ist auch der Hinweis, bereits vor der Schwangerschaft mit einer basischen Ernährung zu beginnen, denn die Symptome machen sich erst nach einer Weile bemerkbar. Der Prozess der Übersäuerung jedoch läuft Tag für Tag und das schleichend.

Fett als Schutz vor Übersäuerung

Die Schwangerschaft bringt eine Gewichtzunahme mit sich. Keine Frage. Viele wissen jedoch nicht, dass eine Übersäuerung das Anlegen von Fettschichten fördert. Fettzellen schützen die lebenswichtigen Organe vor der Übersäuerung. Solange der Körper übersäuert ist, wird sich also eine zusätzliche Belastung in deine Schwangerschaft einschleichen.

Viele Frauen glauben mit einer Diät in der Schwangerschaft, die unliebsamen Fettpölsterchen zu umgehen oder wieder los zu werden. Viele verstehen jedoch nicht, dass sie damit genau das Gegenteil bewirken. Sie sind nicht „fett“, sondern übersäuert. Mit einer Diät in der Schwangerschaft gehen viele wichtige Nährstoffe verloren, ohne wirklich Gewicht zu verlieren. Die Umstellung auf eine basische Lebensart würde hier sofortige Abhilfe schaffen, da der Körper wieder mit ausreichend Vitalstoffen versorgt wird und eine Übersäuerung vermieden wird.

Was sind basische Lebensmittel?

Unsere Esskultur hat sich stark geändert. Lebensmittel sind keine Lebensmittel mehr, sondern Nahrungsmittel zum satt werden. Kaum findet man noch ökologisch angebaute Lebensmittel, vor allem dann nicht, wenn man in der Stadt lebt. Vielmehr tendieren wir zu einer Abhängigkeit zu Fast Food Ketten und zur Fertignahrungsindustrie. Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Haltbarmacher, Säureregulatoren und Stabilisatoren sind allgegenwärtig und sehr säurebildend. Eine basische Ernährung sieht Lebensmittel vor, die bei der Verdauung keine Säure bilden, also einen pH Wert über 7. Auch Fisch und Fleisch müssen gemieden werden. Das Dogma, dass beim Verzicht von Fisch und Fleisch ein Nährstoffmangel entsteht, hält sich indessen felsenfest. Leider spiegelt dies nicht die Realität wieder, auch nicht in der Schwangerschaft. Wir haben lediglich verlernt, uns ausgewogen zu ernähren. Mit einer rein basischen Ernährung, auch ohne tierische Produkte wie Fisch, Fleisch, Milchprodukte und Eier, kann der Nährstoffbedarf mehr als nur gedeckt werden. Sollte der Verzicht auf tierische Lebensmittel zu schwer fallen, sollten diese immer in Kombination mit basischen Lebensmitteln aufgenommen werden.

Hier die basische Lebensmittelliste:

Basische Lebensmittel Obst

Apfel  

Mango

Ananas          

Mirabelle

Aprikose      

Nektarine

Avocado         

Oliven (grün, schwarz)

Banane        

Orange

Birne           

Pampelmuse

Clementine 

Papaya

Dattel          

Pfirsiche

Erdbeere    

Pflaume

Feige

Preiselbeere

Grapefruits   

Quitte

Heidelbeere

Reineclaude

Himbeere

Honigmelone          

Stachelbeeren

Johannisbeeren

Sternfrüchte

Kirsche

Wassermelone

Kiwi

Traube

Limette und Zitrone

Mandarine 

Rosine

Zwetschge

Basische Lebensmittel Gemüse

Rüben

Auberginen   

Okraschotten

Austernpilz   

Paprika

Bleichsellerie

Pastinaken

Blumenkohl  

Petersilienwurzel

Bohnen

Pfifferling

Boviste           

Radicchio

Brokkoli         

Radieschen

Champignon 

Rettich

Chicoree        

Chinakohl      

Rote Beete

Egerling         

Rotkohl

Erbsen

Schalotten

Fenchel          

Schwarzwurzel

Frühlingszwiebeln

Grünkohl       

Gurken

Karotten        

Steinpilz

Kartoffeln     

Süßkartoffeln

Knoblauch    

Spitzkohl

Kohlrabi        

Trüffelpilz

Kürbisarten  

Weißkohl

Porree           

Wirsing

Mangold        

Zucchini

Zwiebeln

Basische Lebensmittel Salate und Kräuter

Basilikum      

Bionda-Salat

Majoran

Bohnenkraut

Meerrettich

Borretsch      

Brennnessel  

Melisse

Brunnenkresse         

Kohl (Chinakohl)      

Chicoree        

Oregano

Chilischoten  

Petersilie

Dill     

Pfeffer

Eichblattsalat

Pfefferminze

Eisbergsalat  

Piment

Endivien        

Feldsalat        

Radicchio

Fenchelsamen          

Romanasalat 

Rosmarin

Kresse           

Rucola

Ingwer

Safran

Kapern          

Salbei

Kardamom    

Sauerampfer

Kerbel           

Schnittlauch

Koriander     

Schwarzkümmel

Kopfsalat       

Sellerieblätter

Kreuzkümmel           

Spinat

Kümmel        

Thymian

Kurkuma       

Vanille

Lattich           

Ysop

Artischocken

Liebstöckel    

Zimt

Löwenzahn   

Zitronenmelisse        

Zucchiniblüten

Weiter wichtige basische Lebensmittel

Schwarzer Sesam

Alfalfa

Linsen

Amaranth      

Hirse  

Broccoli-Sprossen

Bockshornklee          

Rettich-Sprossen

Rucola

Hirse  

Senfsamen

Koriandersamen      

Sonnenblumkerne

Kresse           

Weizenkeime

Leinsamen    

Gerste

Kürbiskerne 

Kürbiskernmus

Sesam

Sesammus (Tahin)

Mandeln        

Mandelmus

Mandelmilch

Mandeljoghurt

Mohn

Quinoa 

 

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